Mobile Internetwerbung wirkt

Eine Studie des Portalbetreibers AOL bestätigt die Wirkung der mobilen Internetwerbung. 61 Prozent der AOL-Kunden (ca. 200.000 Befragte) haben schon auf mobile Werbung geklickt und 16 Prozent haben die Marke später „klassisch“ online besucht (Quelle: Kontakter, Ausgabe vom 19. November 2007). Am meisten akzeptiert sind aber Textlinks. Das kann daran liegen, dass der Nutzer direkt weiß, was sich dahinter verbirgt und das Handy meist zur schnellen Informationsbeschaffung genutzt wird (Ergebnis der Google-Studie, 2007).

Mobile Display Advertisement 2011 bei 21 Prozent
Marktforscher schätzen das Potential mobiler Display-Werbung als sehr hoch ein: Red Door Consulting brachte bereits in 2005 eine Studie heraus, die erstmals die Verteilung der Ausgaben für interaktive Werbung betrachtet. Ergebnis: In Deutschland wird das Mobile Display Advertisement (MDA), bis 2011, 21 Prozent des Werbeanteils ausmachen (ca. 300 Mio. Euro). In 2013 sollen sich die Aufwendungen für das MDA sogar auf 600 Mio. Euro verdoppeln. Auch die Prognosen der Tomorrow Focus AG zeigen deutliches Wachstum. In der dritten Novemberausgabe des Kontakter heißt es: „die Bruttoaufwendungen für Werbung auf dem Handy wird um jährlich 60 Prozent ansteigen“.

Auf die richtige Kombination kommt es an
Auch wenn die Prognosen sich in Zukunft bewahrheiten: es zählt, ob der Konsument die mobile Internetwerbung akzeptieren wird. Der Erfolg dieser sehr persönlichen Werbeform hängt – im Kontext zu der täglichen Werbeflut – mit der richtigen Kombination von Content und Umsetzung zusammen.

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