
Zunächst mal bin ich sehr beeindruckt davon, dass der MedienMittwoch in Frankfurt regelmässig ein sehr hochwertiges Networking Event auf die Beine stellt, dass weit über den Frankfurter Großraum ausstrahlt. So ein Format wünschen wir uns auch in Köln.
Mehr als 450 Kollegen aus Marketing und Medien sind gestern im Cocoon Club zusammen gekommen, um mit dem Podium eine muntere Debatte über den Stand der Dinge und die Zukunft des Mobile Internet zu führen.
Was steht unterm Strich? Natürlich wünschen sich alle (ausser vielleicht den Providern?) günstigere Tarife. Allerdings ist mit den Flatrates, die heute schon am Markt verfügbar sind, eine Basis geschaffen worden, um relativ bedenkenlos durch das mobile Web zu surfen.

Das Podium war sich einig darin, dass die groben Entwicklungslinien ähnlich verlaufen wie im “klassischen” Internet, nur aufgrund der Interneterfahrung der Nutzer geht es nun viel schneller. Heute geht man von 10 Millionen Nutzern in Deutschland aus. In zwei Jahren sollen es schon 25 Millionen Nutzer sein.
Bisher sind vor allem Publisher voran geprescht und haben Ihre Informations- und Unterhaltungsangebote mobilisiert. Versüßt wurde ihnen dies dadurch, dass sie mit der Vermarktung von Werbeflächen schnell einen ROI erzielen können.
In den kommenden Monaten und Jahren wird es darum gehen nicht nur einfach bestehende Internetseiten “auseinander zu schnipseln” und dann irgendwie auf kleine Bildschirme zu adaptieren – das ist leider noch viel zu häufig der Fall – sondern auch große Corporate Sites und transaktionsgetriebende Seiten (mCommerce) zu erstellen.

Und das ist das Kerngeschäft der Agenturen, wie Olav Waschkies von Pixelpark und ich seitens denkwerk unterstrichen haben. Diese Projekte brauchen Beratungstiefe, ausgezeichnetes Verständnis der Geschäftsprozesse der Kunden, Expertise über alle Kommunikationskanäle, um integrierte Kommunikation zu gewährleisten und nicht zu letzt exzellente Kreation.
Hingegen entwickelt sich die Basis-Technologie im Mobile Web zur Commodity auch dank Technologieanbietern wie netbisquits, die Ihre Software Agenturen zur Weiterentwicklung lizenzieren und damit sehr erfolgreich sind.
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