
Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! Vom 1. bis zum 5. Februar 2010 standen die Metropolen New York, London, Toronto, San Francisco und São Paulo ganz im Zeichen der „Social Media Week 2010“. Unsere Hauptstadt war zum ersten Mal mit dabei und bot einen exklusiven Einblick in innovative Themenbereiche rund um die Entwicklungen der sozialen Medien in Unternehmen, Behörden und im Non-Profit-Sektor. denkwerk war am 2. Februar vor Ort, im Gepäck eine große Portion Neugier auf spannende Geschichten, neuste Trends und anregende Diskussionen. Mehr über die Erfahrungen und Erlebnisse der Reise in die Weiten der Social Media Welt lesen Sie hier im Blog.
Angekommen in Berlin bot das umfangreiche Programm der Social Media Week viele spannende Workshops, Panels und Touren durch die Berliner Social Media Szene. Auf der Suche nach frischem Input trieb es Besucher und Interessierte quer durch die Stadt zu den unterschiedlichsten Veranstaltungen und Locations. denkwerk, immer mit dabei, ließ sich mitreißen und erlebte einen aufregenden Tag in der Hauptstadt. Nicht nur die Tickets für die Social Media Week Berlin Conference (SMWB Conference) waren heiß begehrt, auch die Workshops, die die Möglichkeit boten, auszuprobieren und Erfahrung auszutauschen, fanden großen Anklang.
Ein weiteres Highlight: die SMWB Conference im Festsaal Kreuzberg. Hier beleuchteten verschiedene Panels bedeutende Aspekte von Social Media unter dem übergeordneten Thema „Streit! Konstruktive Kontroverse“. Mit an Bord: Experten wie Jodok Batlogg (StudiVZ), Nico Lumma (Scholz &Friends), Björn Ognibeni (Freier Berater Jung von Matt) und Johnny Häussler (Spreeblick Verlag). Zwar waren Themen wie „Privat in Social – Plattform- vs Nutzerverantwortung“ oder „Community Manager aus der Praxis – Konflikte, Formen, Dramaturgien, Lösungen“ interessant, dennoch hätte es unserer Meinung nach ruhig etwas mehr „Streit“ beziehungsweise „kontroverse Diskussionen“ geben können. Die FAZ sieht das ähnlich: „Die intellektuelle Energieleistung bleibt gering und landet bei schlichten Fragen aus der bekannten Lebenswelt.“
Zum Thema „Social Media als Aktionsraum vs Social Media als Organisationsraum“ diskutierten die Experten eher „um den heißen Brei herum“ als bei Fragen, wie und wann Social Media funktioniert, auf den Punkt zu kommen. Dieses Panel wurde viel mehr zur Spielwiese für die Lifetweets auf der „Twitterwallr“ im Hintergrund, die immer wieder für Lacher in den Reihen des Publikums und auf dem Podium sorgte.

Das anschließende Streitgespräch „Chancen und Risiken von Social Media für Medien, Politik und Gesellschaft“ mit Sascha Lobo und Hajo Schumacher belohnte zwar nicht mit reinem Newswert, aber dafür umso mehr mit Charme und Wortwitz – alles in allem eine sehr unterhaltsame Kontroverse.
Bis zum nächsten Mal auf der SMWB!
Neue Kommentare